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Hardcore Punk
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Der Hardcore Punk (häufig als Hardcore abgekĂźrzt) entstand Ende der 1970er-Jahre in den Vereinigten Staaten und unabhängig davon im Vereinigten KĂśnigreich als radikalere und schnellere Weiterentwicklung des Punk-Rocks. Die ursprĂźngliche Hardcore-Ăra gilt seit Mitte der 1980er-Jahre als beendet, als Hardcore begann, sich in unterschiedliche Subgenres aufzuspalten. Seitdem gibt es zum einen sogenannte âOld-Schoolâ-Gruppen, die sich am ursprĂźnglichen Hardcore-Punk orientierten, zum anderen entwickelten sich zu jener Zeit Bands, die stärker andere Musikstile, so auch Metal, miteinbezogen und deshalb eher dem Post-Hardcore zugeschrieben werden. Diese sich dennoch stark mit Punk-Rock identifizierendencite-ref-1[1] Bands wurden damals als âNew-Schoolâ-Hardcore bezeichnet.
Erst später wurden die Begriffe auch als Spaltung verstanden, als der âNew-Schoolâ-Begriff fast nur noch fĂźr einen Teil der Bands dieser Entwicklung verwendet wurde, deren Musik und Selbstverständnis stark am Metal orientiert war und deren Stilentwicklung letztlich im Metalcore mĂźndete.
Der Hardcore-Punk hatte groĂen Einfluss auf später folgende Musikrichtungen wie Grunge, Crossover oder Extreme Metal.
Contents
⢠Anfänge
⢠UK-Hardcore
⢠Euro-Hardcore
⢠Do it yourself
⢠Straight Edge
⢠Politik
⢠Crews und Gangs
⢠Die Musik
⢠Hardcore-Labels
⢠Medien zum Thema
⢠Literatur
⢠Filme
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Herkunft des Begriffs Hardcore
Ăber die Herkunft des Begriffes âHardcoreâ existieren unterschiedliche Auffassungen. Oftmals wird die Bezeichnung auf die kanadischen D.O.A. zurĂźckgefĂźhrt, die mit ihrem zweiten Album Hardcore '81 den Begriff Hardcore erfunden oder zumindest verbreitet haben sollen.cite-ref-2[2] Eine andere Ansicht vertritt Charlie Harper, Sänger der britischen Band UK Subs, laut dem Hardcore aufgekommen sein soll, nachdem die Managerin der UK Subs und Anti-Nowhere League während einer gemeinsamen US-Tour beider Bands den Begriff âHardcore-Punkâ zur Beschreibung ihrer Musikstile benutzt habe.cite-ref-3[3] Martin BĂźsser fĂźhrt ein Zitat von Vic Bondi (Articles of Faith) aus dem Headspin an, demzufolge der Begriff vom US-Militär stammt:
âKennst du die UrsprĂźnge des Begriffes âHardcoreâ? Sie liegen im Vietnamkrieg. Die amerikanischen Soldaten hatten ein Ritual: Wenn ein Soldat neu nach Vietnam kam, nannte man ihn âa cherryâ. Worum es ging, war ihn âHardcore zu machenâ. Jemanden âHardcore zu machenâ bedeutete, er sollte tĂśten kĂśnnen ohne mit der Wimper zu zucken. Du warst also Hardcore, wenn du morden konntest, ohne zu zĂśgern.â
â
Vic Bondi
:
Headspin
, Nr. 8
Geschichtliche Entwicklung
Anfänge
Hardcore entstand gegen Ende der 1970er-Jahre, als eine neue Generation von Jugendlichen Zugang zur Punk-Musik fand, die nicht wie die Vertreter des 77er-Punk-Rocks mit dem Garage- und Glam-Rock der 1960er- und 1970er-Jahre aufgewachsen waren, sondern mit Punk-Rock, und diese Musikform geschwindigkeitstechnisch und textlich radikalisierten. Das heute vorherrschende klassische Bild eines Punks mit Irokesenschnitt oder âLiberty Spikesâ wurde erst in der Ăra des Hardcore-Punks geprägt.
Paul Rachmann erklärt den Unterschied zwischen Punk und Hardcore mit der unterschiedlichen Sozialisation; im Hardcore sei die Musik selbst als Botschaft zu verstehen. Punk sei âzwar musikalisch auch aggressiv [âŚ], aber alles in allem wesentlich versierter und konzeptionellerâ. Er habe seine Anfänge in Metropolen wie London und New York, sei dann in Metropolen wie Los Angeles und San Francisco aufgegriffen worden; diese hätten Museen, Galerien und ein âintellektuelles Klimaâ vorzuweisen, wohingegen Hardcore in Vororten entstanden sei und im Vergleich etwa zu Patti Smith, Television, den Ramones und dem CBGB âunkultiviertâ sei.cite-ref-6[6] Als mĂśglicherweise erstes Hardcore-Punk-Album gilt die von Joan Jett produzierte LP GI von The Germs (1979).cite-ref-7[7]
In den USA sowie Kanada gelten vor allem fĂźnf Bands, die Dead Kennedys, Bad Brains, Angry Samoans, Black Flag und Minor Threat als Initiatoren des âAmerican Hardcoreâ. In GroĂbritannien wurde der âUK Hardcoreâ oder âUK82â hingegen von Bands wie Discharge, GBH und The Exploited geprägt. Obgleich beide Szenen sich gegenseitig beeinflussten (u. a. durch Touren von GBH und Discharge in den USA oder von den Dead Kennedys und Black Flag in GroĂbritannien), unterschieden sich beide Hardcore-Szenen äuĂerlich und inhaltlich dennoch recht stark. Neben den USA und GroĂbritannien breitete sich der Hardcore-Punk Anfang der 1980er-Jahre jedoch auch in andere Länder, wie Japan, Australien und in lateinamerikanische Länder (vor allem Brasilien) aus. Auf dem europäischen Festland entstand ein eigener âEuro-Hardcoreâ vor allem in Deutschland und Skandinavien, aber auch in Italien. Als frĂźhe deutsche Vertreter des Hardcore-Punks gelten unter anderem die The Buttocks, OHL, Toxoplasma oder Chaos Z.
American Hardcore
Anfangsphase von 1979 bis etwa 1985/1986
Initiatoren des frĂźhen Westcoast-Hardcores waren vor allem die Bands Dead Kennedys und Black Flag, während der Eastcoast-Hardcore vor allem von den Bad Brains beeinflusst wurde. Durch Fanzines, das Austauschen von Audiokassetten per Post und Konzerte und Tourneen beeinflussten sich beide Szenen gegenseitig stark und ein gemeinsames ZusammengehĂśrigkeitsgefĂźhl der Hardcore-Szene sowie bandĂźbergreifende Netzwerke wurden geprägt.cite-ref-8[8] Als Hochburgen des Hardcores mit eigenen einflussreichen Szenen galten frĂźh Los Angeles, San Francisco (Cali-Punk, oder âNardcoreâ), Boston (Boston Hardcore) und der Washington D.C.-Hardcore, später gewann auch der New York Hardcore (NYHC) an Bedeutung. Daneben entwickelten sich jedoch auch einflussreiche Hardcore-Szenen in Texas, Portland sowie im Nordwesten um Seattle. Eine eigene kanadische Szene wurde maĂgeblich durch die Vorarbeit der Gruppe D.O.A. geprägt.
Wichtige Labels, die zu jener Zeit gegrĂźndet wurden, waren unter anderem in Kalifornien SST Records um Black Flag, BYO Records um Youth Brigade sowie Dischord in Washington D.C. um Minor Threat, welche mit ihrem gleichnamigen Song die Straight Edge Kultur begrĂźndeten.
Kommunikation in der Szene fand vor allem durch Fanzines statt. Vor allem die Magazine Flipside und Maximum Rock'n'Roll wurden Hauptmedien der Bewegung.
Weiterentwicklung ab etwa 1985/86
Zwischen 1984 und 1986 lĂśsten sich viele der einflussreichsten Bands der frĂźhen Hardcore-Szene auf oder veränderten ihren Stil maĂgeblich. Zur gleichen Zeit kam eine neue Generation von Bands auf, die neue EinflĂźsse â vor allem aus dem Metal-Bereich â in die Musik einbrachten. Neue Bezeichnungen fĂźr Genres wie Powerviolence, Mosh und Crossover-Thrash kamen auf. Durch das politische Klima nach der Wiederwahl von Ronald Reagan begannen sich auĂerdem viele der Themen der Hardcore-Bands zu verändern. Durch das Aufkommen der Youth-Crew-Bewegung begann die neue Hardcore-Szene sich zunehmend vom Image des Punks zu entfernen. Ein neues Aussehen, der âClean Lookâ, setzte sich durch und hob sich vom Aussehen der klassischen Hardcore-Punks ab. Neben den neuen Metal-beeinflussten Hardcore-Spielarten, âNew Schoolâ genannt, traten zudem neue aus dem Hardcore entstandene Szenen wie die Grunge-Bewegung und der Post-Hardcore hervor. Einige Gruppen wie die Beastie Boys oder später Biohazard begannen mit Hip-Hop-EinflĂźssen zu experimentieren, woraus sich der Crossover-Core entwickelte. Aus der Kritik an wachsendem Machismo innerhalb der Hardcore-Bewegung entwickelte sich vor allem in Washington, D.C. der Emotional Hardcore, kurz Emo.
Anfang der 1990er-Jahre traten, neben einer neuen Straight-Edge-Bewegung vor allem Metal-beeinflusste NYHC-Bands auf den Plan. Insbesondere in New York waren Elemente des Hip-Hop nicht mehr nur musikalischen Experimenten vorbehalten.cite-ref-9[9] Zur gleichen Zeit kam es aber auch zu einem Revival des Old-School-Hardcore. Daneben wurde der Westcoast-Hardcore durch den Mainstream-Erfolg von Melodycore-Gruppen wie Bad Religion und NOFX zunehmend kommerzialisiert. Die späten 1990er-Jahre sahen sowohl das Entstehen einer eigenen neuen Metalcore-Szene wie ein Revival der Youth-Crew-Bewegung.
Weitere Bands
1979â1985/86
⢠7 Seconds
⢠Adolescents
⢠Agnostic Front
⢠Angry Samoans
⢠Antidote
⢠Artificial Peace
⢠Bad Brains
⢠Black Flag
⢠Cause for Alarm
⢠Circle Jerks
⢠Crucifix
⢠Dead Kennedys
⢠Descendents
⢠Flipper
⢠Gang Green
⢠Heart Attack
⢠Jerryâs Kids
⢠JFA
⢠Hßsker Dß
⢠MDC
⢠Minor Threat
⢠Nausea
⢠Poison Idea
⢠Reagan Youth
⢠Rich Kids on LSD
⢠Scream
⢠SS Decontrol
⢠The Mob
⢠TSOL
⢠United Mutation
⢠Urban Waste
⢠Youth Brigade
1985/86â1999
⢠Biohazard
⢠Blood for Blood
⢠The Casualties
⢠Converge
⢠Cro-Mags
⢠Death by Stereo
⢠Earth Crisis
⢠Go!
⢠Gorilla Biscuits
⢠Hatebreed
⢠HâO
⢠Ignite
⢠Judge
⢠Madball
⢠Merauder
⢠Shai Hulud
⢠Sheer Terror
⢠Sick of It All
⢠SFA
⢠Slapshot
⢠Shelter
⢠Snapcase
⢠Youth of Today
2000 bis heute
⢠Bane
⢠Black Breath
⢠Casey Jones
⢠Caustic Christ
⢠Code Orange
⢠Comeback Kid
⢠Champion
⢠Death by Stereo
⢠First Blood
⢠The Ghost Inside
⢠Have Heart
⢠Off!
⢠Rise Against
⢠Rotting Out
⢠Strike Anywhere
⢠Terror
⢠Tragedy
⢠Turnstile
⢠Walls of Jericho
⢠The Warriors
UK-Hardcore
Klassische Phase 1979 bis etwa 1985
Der UK-Hardcore entstand Anfang der 1980er-Jahre direkt aus dem Umfeld härterer Streetpunk-Gruppen. Besonders wichtig ist der Einfluss der Gruppe Discharge, deren âD-Beatâ weltweit groĂen Einfluss auf viele Hardcore- und Metal-Bands ausĂźbte. Einige âUK82â-Gruppen wie Conflict sind jedoch gleichzeitig der Anarcho-Punk-Bewegung zuzurechnen, deren Einfluss weniger im musikalischen als vielmehr im politischen Bereich lag. Als der HĂśhepunkt des UK-Hardcores wird das Jahr 1982 angesehen, nachdem das Genre auch âUK82â genannt wird. Ab 1985 trat eine Verschlechterung der Konzertbedingungen ein, und viele Bands lĂśsten sich auf oder nahmen Metal-Elemente in ihre Musik auf, wodurch sich alte Fans enttäuscht von ihnen abwandten.
Weiterentwicklung ab etwa 1985
Nach dem Metal-Crossover der 1980er-Jahre und dem Zerfall der âUK82â-Szene entstand in GroĂbritannien um diese Zeit vor allem die einflussreiche Crust-Bewegung, die Elemente der Anarcho-Szene, des Hardcores und des Metals zu einer neuen eigenständigen Subkultur verband. Neben dem entstand die anfangs ähnliche, aber enger mit dem Deathmetal verwandte Stilrichtung des Grindcore. Beide Szenen entwickelten sich zu eigenständigen Subkulturen, die sich auch international auf andere Länder wie Deutschland, Japan aber auch die USA auswirkten, während gleichzeitig der American Hardcore, vor allem der vom Death Metal beeinflusste New-School-Stil sowie der kommerzielle kalifornische Melodycore sich Anfang der 1990er-Jahre zunehmend auf eine neue britische Hardcore-Szene auswirkten. Ende der 1990er-Jahre hatten sich in GroĂbritannien neben kleineren Revivals des âUK82â-Stils Post-Hardcore und Metalcore gegenĂźber dem klassischen Hardcore-Punk durchgesetzt.
Weitere Bands
1979â1985/86
⢠Amebix
⢠Anti-Pasti
⢠Antisect
⢠The Apostles
⢠Chaos UK
⢠Crass
⢠Discharge
⢠Disorder
⢠English Dogs
⢠GBH
⢠Oi Polloi
⢠Subhumans
⢠The Exploited
⢠The Varukers
1985/86â1999
2000 bis heute
Euro-Hardcore
Hardcore in Deutschland
Anfangs war Hardcore in Deutschland die Bezeichnung fĂźr härteren Punk. Gruppen wie The Buttocks, Toxoplasma, teilweise auch Slime lieĂen sich von frĂźhen britischen und amerikanischen Hardcore-Bands wie Discharge, Dead Kennedys und Black Flag zu einem schnelleren, härteren Stil beeinflussen. Später folgten ihnen Gruppen wie Vorkriegsjugend oder die Spermbirds. Die erste, auch auĂerhalb der deutschen Szene, bekannt gewordene Band war Inferno. Sie hatten als erste auch StĂźcke, die auf ausländischen Samplern erschienen. Ab Mitte der 1980er-Jahre trennte sich ein Teil der deutschen Hardcore-Szene explizit von der Punk-Subkultur ab und etablierte deutschen Hardcore als vom klassischen Punk-Rock unabhängige Gegenkultur, teilweise unter Berufung auf die amerikanische New-School-Szene und den Straight-Edge-Gedanken. Als Sprachrohre der deutschsprachigen Hardcore-Szene konnten sich lange Zeit die Fanzines ZAP und Trust etablieren.
Teilweise wurde der Begriff Hardcore auch fĂźr Punkbands ohne die bei den ursprĂźnglichen Bands Ăźblichen Rock-ânâ-Roll-Elemente genutzt, die heutzutage nicht mehr unter diese Bezeichnung fallen wĂźrden oder heutzutage meist als Deutschpunk bezeichnet werden. So heiĂt es auf der RĂźckseite der WiederverĂśffentlichung des âHâArtcoreâ-Samplers:
âDer etwas seltsame Titel ergibt sich aus dem Namen des damaligen Labels HâArt und dem 1981 noch neuen Begriff Hardcore, welcher in jener Zeit fĂźr härteren, schnelleren Punk wie hier auf dem Sampler stand (den Ausdruck Deutschpunk gab es noch nicht). Tja, so war das damalsâŚâ
â
RĂźckseite des âH'Artcoreâ-Samplers von 1981 in der wiederverĂśffentlichten Version von
Teenage Rebel Records
Bis in die 1990er-Jahre hinein existierten so zwei unterschiedliche Hardcore-Punk-Szenen nebeneinanderher, eine deutschsprachige, die unter anderem Bands wie Recharge oder Rawside hervorbrachte, sowie eine an amerikanischen Vorbildern orientierte, zu der unter anderem Bands wie Rykerâs oder Bonehouse zählten.
2008 lieĂ sich der rechtsextreme Versandhändler und Schlagzeuger Timo Schubert die Wortmarke âHardcoreâ in Deutschland sichern. Am 28. Dezember 2009 wurde die Wortmarke auf Grund eines Antrags der Aktion Kein Bock auf Nazis gelĂśscht.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]
Weitere deutsche Bands
1978â1985
⢠Blut + Eisen
⢠Boskops
⢠Canal Terror
⢠Dunkle Tage
⢠Innocent
⢠Maniacs
⢠Spermbirds
⢠Tarnfarbe
⢠The Idiots
⢠Tin Can Army
⢠Toxoplasma
⢠Upright Citizens
⢠Vorkriegsjugend
1986â1999
⢠A.C.K.
⢠Amen 81
⢠Baffdecks
⢠Bubonix
⢠Collaps
⢠Crushing Caspars
⢠Hammerhead
⢠Hookline
⢠Jingo de Lunch
⢠Katzenstreik
⢠Miozän
⢠Recharge
⢠Rykerâs
⢠Totenmond
⢠U.F.D.
2000 bis heute
⢠Audio Kollaps
⢠andorra~atkins
⢠Days in Grief
⢠Hateclub
⢠COR
⢠Escapado
⢠Guerilla
⢠Marathonmann
⢠Smoke Blow
⢠SS-Kaliert
⢠Svffer
⢠Tackleberry
⢠Yage
Inhalte und Werte
Do it yourself
Einer der zentralen inhaltlichen Punkte des Hardcore-Punk ist das Do-it-yourself-Prinzip, das die No-Future-Haltung des ursprĂźnglichen Punk verdrängte.cite-ref-taler11-12-0[12] Do it yourself unterstreicht die angestrebte Unabhängigkeit von der Musikindustrie, der Gesellschaft und anderen äuĂeren EinflĂźssen und somit den Glauben an sich selbst und seine eigene Stärke, Dinge zu erreichen. Diese Haltung findet sich auch in der durchaus nahen Indie-Szene wieder. Der Do-it-yourself-Gedanke zeigt sich besonders darin, dass Bands ihre Musik selbst aufnehmen und produzieren und keine AuĂenstehenden dafĂźr engagieren, ihre Tonträger selbst Ăźber eigens dafĂźr eingerichtete Labels vertreiben oder dass Konzerte selbst organisiert werden, keine Booker dafĂźr beauftragt werden und die Bands ihre Stände bei Konzerten selbst betreiben.cite-ref-taler19-13-0[13]
So waren Hardcore-Aktivisten von Anfang an auch in autonomen Zentren involviert, deren GrĂźndung seit den 1960er-Jahren auf den DIY-Gedanken zurĂźckgeht. In den USA wurden unter anderem das ABC No Rio in New York und âThe Garageâ in Minneapolis zu Zentren der Bewegung, das â924 Gilman Street projectâ in Berkeley, Kalifornien geht sogar direkt auf eine Initiative des Punk-Fanzines Maximum Rockân´Roll zurĂźck. Der 1982 von Modern Method Records verĂśffentlichte Sampler This Is Boston, Not L.A. wurde dafĂźr kritisiert, durch ânicht zur Szene gehĂśrende Geschäftsmännerâ herausgebracht worden zu sein, etwa von der Band SS Decontrol in The Kids Will Have Their Say. Die Subkultur befĂźrchtete eine Veränderung der Szene, fĂźr die die Kontrolle von innen und nicht von auĂen wesentlicher Bestandteil von DIY war.cite-ref-taler19-13-1[13]
Straight Edge
Der Begriff Straight Edge wurde durch die US-amerikanische Band Minor Threat und ihren Frontmann Ian MacKaye geprägt. Zentral fĂźr den Straight-Edge-Gedanken sind der Verzicht auf Alkohol, Tabak und alle weiteren Drogen. Auch der Verzicht auf häufig wechselnde Sexualpartner gehĂśrt zu den drei zentralen Punkten der Bewegung, die von der Band Minor Threat in ihrem Lied âOut of Stepâ formuliert wurden: â(I) donât drink, (I) donât smoke, (I) donât fuckâ. Einige Straight Edger ernähren sich zudem vegetarisch oder vegan. Ein beliebtes Merkmal, sich als Straight-Edge-Anhänger zu erkennen zu geben, ist ein schwarzes âXâ auf dem HandrĂźcken. In den 1980er-Jahren wurde das schwarze âXâ in einigen Clubs in den USA verwendet, um minderjährige Besucher zu markieren, so dass an diese kein Alkohol ausgeschenkt wurde. Der Straight-Edge-Gedanke ist auĂerdem in der Metalcore-Szene weit verbreitet.
Politik
Ein wichtiger Faktor in der Hardcore-Punk-Musik ist Politik. Der politische Aspekt der Musik reicht hierbei von nihilistischer Antihaltung (bei frßhen amerikanischen Gruppen wie TSOL oder britischen Bands wie the Exploited) bis hin zu konstruktiver Gesellschaftskritik bei Bands wie den Dead Kennedys, Bad Religion oder Conflict. Die dabei vertretenen Ideologien variieren weit von liberalen und Ükologischen Ansätzen (Dead Kennedys, Bad Religion) bis hin zu Anarchismus (Crass, MDC) und Kommunismus (Born Against, Boysetsfire). Allerdings werden auch in der Hardcore-Szene weit verbreitete Lebensarten wie Straight Edge oder Veganismus als politische Werte aufgefasst.
Nachdem sich mit der Steigerung der musikalischen Härte und der kämpferischen Haltung und unter dem Einfluss der Skinhead-Bewegung auch Chauvinismus, Sozialdarwinismus und Akzeptanz fĂźr gewalttätiges Verhalten in der Szene zunahm,cite-ref-taler11-12-1[12] bildete sich gegen Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre vor allem in der Gegend um Olympia die Bewegung der Riot Grrrls, die sich aus einem Hardcore-Punk und Post-Hardcore-Hintergrund mit Third Wave Feminism beschäftigten und die Rolle der Frau in der Punk-Rock-Szene, als Organisatorin von Labels und Konzerten, KĂźnstlerin und Fanzinerin stärker herausstellten. Da sich einige Musikerinnen von Bands wie Team Dresch oder Tribe 8 zur lesbischen Liebe bekannten, gab es teilweise Ăberschneidungen zur Queercore-Szene, die aus homosexuellen Hardcore-Punks besteht und sich provokativ wie subversiv fĂźr die Rechte von Homosexuellen in der Gesellschaft und ihre Akzeptanz in der Punkszene einsetzt.
Durch Straight Edge und die Aufspaltung des Hardcore brach dieser zunehmend mit dem Punk. Dies begĂźnstigte die Radikalisierung des Skinheads in der Szene, âdie sich nun unverhohlen als Patrioten geriertenâ und eine Schnittmenge zur Rechtsrock-Szene bildeten, fĂźr die laut dem Autorenkollektiv Ingo Taler âspeziell durch die Akzentuierung von Hassâ im Hatecore AnknĂźpfungspunkte bestanden.cite-ref-taler12-14-0[14] Auch Straight Edge bot ein AnknĂźpfungsfeld fĂźr NSHC und Autonome Nationalisten.cite-ref-taler13-15-0[15] Gerade im New York Hardcore waren ab Mitte der 1980er-Jahre rechte Tendenzen spĂźrbar. Gerade die Bands Agnostic Front, Cro-Mags und Warzone â teilweise auch Slapshot aus Boston â bildeten den Anfang dieser Entwicklung. MaĂgeblich fĂźr diese waren die bei einem Teil der New-York-Bands stark ausgeprägten unpolitischen â am britischen Oi! orientierten â Gedanken. Und wie im Vereinigten KĂśnigreich mit dem entstehenden Rock Against Communism wiederholte sich diese Entwicklung in New York. Aus den sogenannten unpolitischen Ansichten entwickelten sich nach und nach auch nationalistische, antikommunistische und homophobe Gedanken. Amerikanische Fahnen auf der BĂźhnecite-ref-16[16] und Texte gegen Schwule prägten das Bild der Band Agnostic Front. Die sich als Skinhead-Band verstehende Gruppe Warzone war ebenfalls von antikommunistischem Gedankengut geprägt; die Mitglieder betonten regelmäĂig ihre Vaterlandsliebe und transportierten auch in einigen Liedtexten stark patriotische Inhalte.cite-ref-17[17] In einem bezeichnenden Song Fighting for Our Country sang die Gruppe: âFuck the communists and the people who always put us down / Because of them, fighting for our country, it mean so much to meâ.cite-ref-18[18] Die Band Youth Defense League aus New York betitelte sich selbst in einem Radiointerview des Senders WNYU als White-Pride-Band, was aber angesichts der Tatsache, dass ein Bandmitglied (Rishi) aus dem Nahen Osten stammte, nicht fĂźr die ganze Band zutreffen konnte. YDL war eine âMulti-Racial-Bandâ genauso wie Warzone und bediente sich der polarisierenden Schockwirkung einer rechtsextremen AttitĂźde. Diese pro-amerikanischen, anti-kommunistischen Bands hatten nichts gemein mit den heutigen rassistischen Hatecore-Bands.cite-ref-19[19] Dennoch bezeichnet Taler YDL als âWhite-Power-Bandâ, die âein Bestandteil der New Yorker HC-Punk-Szeneâ gewesen sei.cite-ref-taler13-15-1[15]
In der Hardcore- und Punk-Bewegung stieĂ diese Entwicklung auf starke Ablehnung. Es entstanden in der Folgezeit sich stark als links definierende Gruppen, etwa Born Against. Weiterhin entwickelte sich auf der einen Seite als härtere Form der linksradikale Hatecore von SFA in New York, auf der anderen Seite entstand mit den â oftmals auch stark links orientierten â Emotional-Hardcore-Bands â in New York Policy of 3 oder Native Nod â weitere Gruppen und viele andere diesem Trend entgegenwirkende Kampagnen.
In den frĂźhen 1990er-Jahren tauchten White-Power-Hardcore-Bands wie Extreme Hatred und Aggravated Assault in der Szene auf, die an die Maskulinität, musikalische Härte und Dynamik des Hardcore anknĂźpften.cite-ref-taler12-14-1[14] In Europa entstand im Zuge der Tournee der Band Blue Eyed Devils ein âWhite-Power-HC-Boomâ; Hatecore wurde als Modewort ein âSynonym fĂźr rassistischen Hass und rassistische Gewaltâ.cite-ref-taler12-14-2[14] Ende der 1990er-Jahre kam es zu einer vermehrten Auseinandersetzung mit der Problematik, die das Interesse der rechtsextremen Szene am Hardcore und ihre âAdaption des Musikstils und des Lifestylesâ verstärkte.cite-ref-taler12-14-3[14] Als Antwort der radikalen Linken auf rechtsextremen Hatecore wurde die âGood Night White Prideâ-Aktion ins Leben gerufen, der die deutschen Bands Full Speed Ahead und Loikaemie je ein Lied widmeten.
Nach dem Verbot von Blood & Honour setzte die Szene auf âcodierte Botschaften und Lifestyle, wodurch sich die extreme Rechte einen modernen Anstrich verlieh und als âkultureller TĂźrĂśffnerâ fĂźr die âAutonome [sic!] Nationalistenâ fungierteâ.cite-ref-taler12-14-4[14] Entsprechend wird NSHC von Ingo Taler als âIdeologieträger ohne eindeutige politische Botschaftâ bezeichnet.cite-ref-20[20] Statt der Abgrenzung mit Begriffen wie WP-HC, Hatecore und NS-HC sucht die rechtsextreme Szene inzwischen den Anschluss und verwendet die Bezeichnung Hardcore.cite-ref-taler13-15-2[15]
Hardcore und Dresscodes
Im frĂźhen Hardcore-Punk war eine radikalere Form des Punkstils verbreitet. Während viele âUK82â-Anhänger diesen Stil mit extremen Irokesenfrisuren oder âLiberty Spikesâ und nietenbesetzten Lederjacken ins Extrem zogen, verbreitete sich im American Hardcore recht schnell ein weniger extremer âStreet Lookâ, bei dem lediglich kurze Haare (oft als kurze âSpikesâ oder als militärischer âCrew Cutâ, in den 1980er-Jahren auch als kurzer Iro â oft im Taxi-Driver-Stil) und Bandabzeichen (Bandshirts, Patches) Ăźblich waren. Auch Elemente der Kultur der StraĂengangs wie farbige Bandanas, Baretts und Graffiti wurden von der Szene Ăźbernommen. Bands wie Suicidal Tendencies, Agnostic Front und teilweise Sheer Terror, Cro-Mags und Poison Idea sowie deren Fans entsprachen äuĂerlich zeitweise eher typischen Streetgang-Mitgliedern als klassischen Punks.
Vor allem in der âNew-School-â und Metalcore-Szene fand dieser Stil viele Gefolgsleute. Zugleich griffen viele amerikanische Hardcore-Anhänger aber auch eine Form des Skinhead-Stils auf, der sich vor allem fĂźr den NYHC als einflussreich herausstellte. Gegen Ende der klassischen Hardcore-Phase lieĂen sich viele Mitglieder der ursprĂźnglichen Szene jedoch die Haare demonstrativ lang wachsen (oft auch in Form von Dreadlocks), um sich abzugrenzen â ein Look, der sich später vor allem in der Grunge-Szene durchsetzen sollte. Im New-School-Hardcore â vor allem von der Youth-Crew-Bewegung â wird Uniformität im Stile der âUK82â-Punks (âNietenkaiserâ) zumeist abgelehnt. Allerdings wird vielen Bands vorgeworfen, durch hardcoretypische Codes wiederum eine eigene Form von Uniformität eingefĂźhrt zu haben. Die AngehĂśrigen der Youth-Crew-Szene bevorzugen zumeist Sportbekleidung, die militanteren SzeneangehĂśrigen auch oft Militärbekleidung. Bevorzugte Frisurtypen sind oft blondierte Kurzhaarschnitte oder militärische Crewcuts, ein Erscheinungsbild, das als âClean Lookâ oder âClean Cutâ bezeichnet wird. Gegen eine Uniformierung und klischeemäĂige Stereotypisierung der Hardcore-Szene richtet sich der Slogan âNo Dresscodesâ.
Crews und Gangs
Hardcore-Punks treffen und organisieren sich häufig in kleinen besonders eng zusammenhaltenden Freundeskreisen, die auch als âCrewâ bezeichnet werden. Bekanntheit erlangten unter anderem die Washingtoner âGeorgetown-Punksâ um Minor Threat und die New Yorker âLower Eastside Crewâ, in der Mitglieder von Agnostic Front, Warzone und den Cro-Mags involviert waren. In der zweiten Welle der Hardcore-Bewegung schlossen sich viele Jugendliche zu sogenannten âYouth Crewsâ zusammen, basierend auf dem Straight-Edge-Lebensstil. In Kalifornien entstanden aus einigen Hardcore-Crews StraĂengangs wie die âL.A.D.S.â (LA Death Squad). Auch andere Crews wie die in Boston aus dem Umfeld der Band Wrecking Crew entstandene âFriends Stand Unitedâ (FSU), die ursprĂźnglich gegrĂźndet wurde, um die Bostoner Hardcore-Szene von Neonazi-EinflĂźssen zu säubern, oder die âCourage Crewâ aus Ohio, eine radikale Straight-Edge-Gruppierung, werden aufgrund ihres teilweise gewalttätigen Rufs häufig kritisch gesehen â obgleich sie sich selbst nicht als Gangs ansehen oder bezeichnen.cite-ref-21[21]cite-ref-nyu-22-0[22] Aus anderen Hardcore-Crews, zum Beispiel aus der von der kalifornischen Band Youth Brigade gegrĂźndeten âBetter Youth Organisationâ (deren New Yorker Chapter zeitweise unter anderem vom Agnostic-Front-Gitarristen Vinnie Stigma geleitet wurde), entstanden jedoch auch Independent-Labels und Booking-Netzwerke.cite-ref-nyu-22-1[22]
Die Musik
Hardcore-Subgenres
⢠D-Beat
⢠D.C. Hardcore
⢠Hatecore
⢠Melodic Hardcore
⢠Powerviolence
⢠Skatepunk
⢠Streetcore
⢠Thrashcore
Eigenständige, aber vom Hardcore beeinflusste Stile
⢠Thrash Metal
⢠Crust
⢠Digital Hardcore
⢠Grindcore
⢠Cybergrind
⢠Deathgrind
⢠Goregrind
⢠Porngrind
⢠Metalcore
⢠Beatdown
⢠Crossover
⢠Deathcore
⢠Mathcore
⢠Post-Hardcore
⢠Electrocore
⢠Emo
⢠Screamo
⢠Grunge
⢠Post-Grunge
⢠Jazzcore
⢠Math-Rock
⢠Skacore
⢠Queercore oder auch Homocore
⢠Sludge
Hardcore-Labels
⢠Alternative Tentacles (USA)
⢠Alveran Records (GER)
⢠Bridge Nine Records (USA)
⢠Burning Heart Records (SWE)
⢠BYO Records (USA)
⢠Dischord Records (USA)
⢠Epitaph Records (USA)
⢠Ferret Music (USA)
⢠Let It Burn Records (GER)
⢠Revelation Records (USA)
⢠SST Records (USA)
⢠Taang! Records (USA)
⢠Twisted Chords (GER)
⢠Vegan Records (ARG)
⢠Victory Records (USA)
⢠We Bite Records (GER)
Medien zum Thema
Literatur
⢠Martin Ableitinger: Hardcore Punk und die Chancen der Gegenkultur: Analyse eines gescheiterten Versuchs. Verlag Dr. Kovac, 2004. ISBN 3-8300-1636-0
⢠Mark Andersen, Mark Jenkins: Dance of Days: Two Decades of Punk in the Nationâs Capital, ISBN 1-888451-44-0 (englisch) (deutsche Ăbersetzung: Punk, DC, ISBN 3-931555-86-0)
⢠Peter Belsito, Bob Davis: Hardcore California: A History of Punk and New Wave, ISBN 0-86719-314-X (englisch)
⢠Steven Blush, George Petros: American Hardcore. A Tribal History. ISBN 0-922915-71-7 (englisch)
⢠Martin Bßsser: If the kids are united. Von Punk zu Hardcore und zurßck. Ventil Verlag Mainz, 2003, ISBN 3-930559-48-X (1. Auflage 1995).
⢠Dirk Budde: Take three chords⌠Punkrock und die Entwicklung zum American Hardcore. Coda Verlag, 1997, ISBN 3-00-001409-8
⢠Marc Calmbach: More than Music. Einblicke in die Jugendkultur Hardcore. Transcript, 2007, ISBN 3-89942-704-1
⢠Ian Glasper âthe day the Country Died-A history of Anarcho-Punkâ. Cherry Red Books, 2006, ISBN 978-1-901447-70-5
⢠Ian Glasper Burning Britain: The History of UK Punk 1980â1984. Cherry Red Books, ISBN 978-1-901447-24-8
⢠George Hurchalla: Going Underground: American Punk 1979-1989. 2. Auflage. PM Press, Oakland 2016, ISBN 978-1-62963-113-4.
⢠Matthias Mader: New York City Hardcore â The Way it was. I.P. Verlag, 1999, ISBN 3-931624-10-2
⢠Matthias Mader: This is Boston, not New York. Eine Hardcore Punk Enzyklopädie. I.P. Verlag, 2003, ISBN 3-931624-19-6
⢠Craig OâHara: The Philosophy of Punk. Die Geschichte einer Kulturrevolte. Ventil, 2001, ISBN 3-930559-72-2
⢠Anna Margarete Landes: Vom britischen Punk zum Hardcore Punk in Los Angeles â Die Entstehungsgeschichte des Hardcore Punks mit einer interdisziplinären Analyse von Texten der Band Bad Religion aus der Reagan-Ăra. Dissertation (Philosophie) Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, 2009 Online als PDF abrufbar
Filme
⢠1991: The Year Punk Broke (USA 1992)
⢠American Hardcore (USA 2006)
⢠Another State of Mind (USA 1984)
⢠Boston Beatdown vol. II (USA 2004)
⢠N.Y.H.C. (New York Hardcore; USA 2008)
⢠Repo Man (USA 1984)
⢠Suburbia (USA 1983)
⢠The Decline of Western Civilization (USA 1981)
⢠The Edge of Quarrel (USA 2000)
⢠The New York Hardcore Chronicles (USA 2017)
⢠The Slog Movie (USA 1981)
⢠xxx All Ages xxx (USA 2012)
Weblinks
Commons
: Hardcore Punk
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Wolfgang Sterneck: Das Ziel der Veränderung â Hardcore und konsequente Musik
Einzelnachweise
cite-note-11. â vgl. etwa mit der Selbstbestimmung von Bands wie Refused; Zitat: âWe made this album wanting to challenge peoples preconceptions of what a Punk band could be and what it could play[âŚ]â â Dennis LyxzĂŠn / Refused; abgerufen am 8. Februar 2008. Weiterhin auch Snapcase: straightedgelifestyle.moonfruit.com abgerufen am 8. Februar 2008; âWould you like to talk about the tour? Snapcase are a band that have broken grounds I think in every area of hardcore as one of the most furious and passionate punk bandsâ
cite-note-22. â Steven Blush: American Hardcore. A Tribal History. 2. Auflage. Feral House, Port Townsend 2010, ISBN 978-0-922915-71-2, S. 18.
cite-note-41. Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 16.
cite-note-55. â punk-disco.com
cite-note-66. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 20.
cite-note-77. â Crispin Sartwell: Political Aesthetics. Cornell University Press, Ithaca, NY/London 2010, S. 111 (google.com [abgerufen am 6. September 2014]).
cite-note-88. â Tesco Vee & Dave Stimson: Touch and Go. The Complete Hardcore Punk Zine '79-'93. 3. Auflage. Bazillion Points, New York 2013, ISBN 978-0-9796163-8-9, S. XIX.
cite-note-99. â Michael Stahl: The Last Time New York Was Hardcore. In: Narratively.com. Abgerufen am 10. Juli 2025.
cite-note-1010. â âHardcoreâ keine Neonazi-Marke mehr. Presseanzeiger, 25. Januar 2009, abgerufen am 26. Januar 2009.
cite-note-taler11-1212. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 11.
cite-note-taler19-1313. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 19.
cite-note-taler12-1414. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 12.
cite-note-taler13-1515. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 13.
cite-note-1616. â etwa beim Konzert von Agnostic Front, Sick of It All und Gorilla Biscuits 1991 in New York
cite-note-1717. â Matthias Mader: New York City Hardcore â The Way It Was⌠143. Auflage. I.P. Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-931624-10-1.
cite-note-1818. â Christoph Schulze: Etikettenschwindel: Die Autonomen Nationalisten zwischen Pop und Antimoderne. Tectum Wissenschaftsverlag, Marburg 2017, ISBN 978-3-8288-6672-0, S. 245.
cite-note-1919. â âMikeâs Angleâ Blog. Abgerufen am 5. Mai 2008
cite-note-2020. â Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption. reihe antifaschistischer texte / Unrast-Verlag, Hamburg/MĂźnster 2012, ISBN 978-3-89771-821-0, S. 12 f.
cite-note-2121. â trust-zine.de
cite-note-nyu-2222. â homepages.nyu.edu (Memento des Originals vom 30. März 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/homepages.nyu.edu